Bericht aus Plauen 2018

 

Die Diakonie Plauen arbeitet sowohl in Plauen, als auch in der Region Untergöltzsch (insbesondere Reichenbach & Netzschkau)
Im aktuellen Berichtsjahr konnten die Früchte der bisherigen Werbung/Vernetzungsarbeit geerntet werden. Eine große Anzahl von Kontakten kam durch Hinweise zustande.
Grundsätzlich basiert die Beziehungsarbeit auf regelmäßigen Kontakten, Kontinuität und Verlässlichkeit der Sozialarbeiter*innen. Wichtig ist, den Hilfesuchenden wertschätzend zu begegnen und Respekt vor deren bisherigen Überlebensstrategien zu zeigen. Besonderen Wert legten wir dabei auf die Erreichung der Querschnittsziele (z.B. Team aus Frau & Mann, gendergerechte Sprache uvm.)
Es wurden wie im Vorjahr alle in der Konzeption beschriebenen Treffpunkte in der Regel dienstags zwischen 10 und 14 Uhr regelmäßig angelaufen. Einzige Abweichung in Plauen ist der Platz vor dem Theater anstatt des Tunnels. Durch das Laufen kamen einige Kontakte schon auf dem Weg von oder zu den Treffpunkten zustande. Dienstag ist günstig um Leute am Mittwoch zum kostenlosen Essen in den Tagestreff einzuladen.
Es findet jede Woche dienstags im Stadthaus Reichenbach eine Sprechstunde statt. Die aufsuchende Arbeit hat sich als wesentliches Arbeitsinstrument etabliert. Brennpunkte der Arbeit in Reichenbach sind insbesondere der REWE Supermarkt am Jobcenter und das NORMA im Albert-Schweitzer-Neubaugebiet. Bushaltestelle „Kölbsches Eck“, Bahnhof Reichenbach und Markt in Mylau sind ebenso Anlaufstellen der Mitarbeiterin.
Der überwiegende Teil der Vermittlung wurde mit persönlicher Begleitung vorgenommen. Es konnten aber auch einige Leute erfolgreich allein zu anderen Institutionen geschickt werden.
Im Jahr 2018 hatten wir insgesamt 144 Teilnehmer*innenkontakte. Davon waren 45 weiblich. Es wurden vier über 64Jährige kontaktiert.

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